Anfänge

Es war einmal eine coole Kunstinstallation: Jalava – das Café.

Finnischer Tango, haubengetauchte Lesungen, aftershow parties der leningrad cowboys, Ausstellungen im raschen Wechsel und dazwischen die eine oder andere spontane Kunstintervention.

4 Monate und der Spuk war vorbei, das Gesamtkunstwerk Jalava und seine Protogonisten zerstreuten sich in alle Winde.

 

In der Diaspora wurden Ideen entwickelt, Funkfeuer da und dort gesetzt und im Kultuhauptstadtjahr das Ende des Internets in die neue Kulturblase am Südtirolerplatz verpflanzt.

Die jungen 2000er

Restart

Ein Buch wurde geboren, Kunst aus Licht, Acryl, Stoffen und Blechen wurde an kunstferne Orte gebracht. Zuschauer:innen überumpelt und zufällig generiert.

Vom südlichsten Celje bis zum nördlichsten Hamburg, vom östlichsten Zsana bis zum westlichsten Antwerpen haben wir über 100 Kurzzeit-Ausstellungen inszeniert.

 

Wiedersehen in Graz. Die Homebase ist aktiviert. Die Jahre zeichneten viele Erfahrungsfalten in das eine oder andere Gesicht. Aber wann, wenn nicht jetzt werden die coronabedingten Brüche gekittet, die gesetzten Kulturpflänzchen keimen und Alte wie Junge, Gscheite wie Dumme, Fitte und Behinderte, Lehrende und Beratungsresistente wild durcheinandergewirbelt. Kultur isses – Kunst könnte es werden.

Jetzt aber!